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Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)

Das Wichtigste vorweg: Zentrale Rechtsverordnung, die Erteilung, Klassen und Entzug der Fahrerlaubnis in Deutschland regelt.

Was der Begriff bedeutet

Die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) ist das zentrale Regelwerk für das deutsche Fahrerlaubnisrecht. Sie legt unter anderem fest, welche Fahrerlaubnisklassen es gibt, welche Voraussetzungen für die Erteilung gelten, wann eine MPU angeordnet werden kann und wie der Entzug und die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis ablaufen. Ergänzt wird sie durch das Straßenverkehrsgesetz (StVG) auf Gesetzesebene.

Im Zusammenhang

Diese Themen tauchen häufig zusammen mit dem Begriff auf.

  • Fahrerlaubnisklassen — System der EU-weit einheitlichen Führerscheinklassen von AM bis CE, jede mit eigenen Voraussetzungen.
  • Fahreignung — Körperliche und geistige Voraussetzung, um ein Kraftfahrzeug sicher führen zu können.
Praxis-Tipp

Punkte im Fahreignungsregister lassen sich nur bei einem Stand von ein bis fünf Punkten per Seminar reduzieren.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen und kurze Antworten dazu.

Ist die Führerscheinstelle dasselbe wie das Bürgeramt?

Nicht immer. In kleineren Kommunen ist oft das Bürgeramt mitzuständig, größere Städte unterhalten häufig eine eigenständige Führerscheinstelle. Die offizielle Website der Stadt zeigt die genaue Zuständigkeit.

Wie viele Punkte in Flensburg führen zum Führerscheinentzug?

Ab acht Punkten im Fahreignungsregister entzieht die Führerscheinstelle die Fahrerlaubnis. Bei vier bis fünf Punkten erfolgt zunächst eine Ermahnung, bei sechs bis sieben Punkten eine Verwarnung.

Wer führt die theoretische und praktische Fahrprüfung durch?

Eine amtlich beauftragte Prüforganisation, nicht die Führerscheinstelle selbst. Die Führerscheinstelle gibt die Zulassung zur Prüfung frei und stellt nach bestandener Prüfung den Führerschein aus.