Fahreignung
Auf den Punkt: Körperliche und geistige Voraussetzung, um ein Kraftfahrzeug sicher führen zu können.
Was der Begriff bedeutet
Die Fahreignung beschreibt die körperliche und geistige Voraussetzung, ein Kraftfahrzeug sicher zu führen. Sie wird bei der Ersterteilung einer Fahrerlaubnis grundsätzlich vorausgesetzt, kann aber bei bestimmten Anlässen infrage gestellt werden, etwa bei wiederholten Alkohol- oder Drogenauffälligkeiten, gesundheitlichen Einschränkungen oder hoher Punktzahl im Fahreignungsregister. In solchen Fällen kann die Führerscheinstelle eine Begutachtung anordnen.
Weiterführend
Der Begriff hängt eng mit weiteren Vorgängen bei der Führerscheinstelle zusammen.
- MPU: Ablauf und Anlass — Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung wird von der Führerscheinstelle angeordnet, wenn Zweifel an der Fahreignung bestehen.
- Fahreignungsregister — Zentrales Register beim Kraftfahrt-Bundesamt, in dem Verkehrsverstöße mit Punkten erfasst werden.
Gebühren für Amtshandlungen der Führerscheinstelle unterscheiden sich innerhalb des gesetzlichen Rahmens von Kommune zu Kommune.
Häufige Fragen
Rund um dieses Thema tauchen immer wieder dieselben Fragen auf.
Brauche ich für die Führerscheinstelle immer einen Termin?
In den meisten Städten ja. Spontane Besuche ohne Termin sind kaum noch möglich oder mit sehr langen Wartezeiten verbunden. Termine werden über das Online-Portal der jeweiligen Stadt vergeben.
Was ist eine Fahrtenbuchauflage?
Eine behördliche Anordnung, für einen festgelegten Zeitraum ein Fahrtenbuch zu führen, meist nachdem bei einem Verkehrsverstoß der verantwortliche Fahrer nicht ermittelt werden konnte. Sie betrifft den Fahrzeughalter.
Wie oft kann eine MPU wiederholt werden?
Es gibt keine gesetzliche Obergrenze für Wiederholungen. Nach einem negativen Gutachten empfiehlt sich in der Regel eine gezielte Vorbereitung, etwa durch verkehrspsychologische Beratung, bevor eine erneute Untersuchung sinnvoll ist.